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Donnerstag, 25. Februar 2016

Schwarzwälder Kirschtorte ohne Alkohol

Hallo Zusammen!

Ich liebe Schoko und ich liebe Kirsche also war es für mich klar, dass ich auf kurz oder lang ein geeignetes Schwarzwälder-Kirsch Rezept erstellen musste. Nach mehreren Versuchen bin ich nun zu meinem perfekten Schwarzwälder-Kirsch-Rezept gekommen, mit sehr vielen Kirschen und vor allem ohne Alkohol. Das Video dazu folgt die Tage, so Gott will.
Soo nun zu den Zutaten:

Für den Schokobikuit: 
- 6 Eier
- 200g Zucker
- 3 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 230 g Mehl
- 50g Backkakao
- 1 gestr. TL Backpulver

Für die Kirschfüllung:
- 2 Gläser Sauerkirschen
- 600ml Kirschsaft (von den Sauerkirschen abgefangen)
- 2 Pck. Vanillepuddingpulver
- 3 Vanillezucker
- 90g Zucker

Für die Creme: 
- 6 Becher gekühlte Sahne (1,2l)
- 5x Sahnesteif
- 200g Zucker

Zum Garnieren:
-Raspelschokolade
- Schokoröllchen (dazu folgt noch ein Blog-Post)

Ich fange immer damit an zunächst die Springform einzufetten und mit Mehl zu besträuen und das überschüssige Mehl abzuklopfen und den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorzuheitzen, damit ich den Teig, sobald er fertig ist sofort in die Springform geben und backen kann und der Teig nicht noch auf das einfetten der Form warten muss. So bleibt der Teig noch schön luftig und wird dann auch schön locker.
Dann fange ich an die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz so lange mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu mixen, bis es eine schön helle, schaumige Masse wird, dass mache ich so ca. 20 Minuten. Anschließend vermische ich kurz das Mehl, den Backkakao und das Backpulver und siebe das über die Ei-Zucker-Masse und hebe das vorsichtig, aber gründlich unter. Das war es schon für den Teig, ab in die Springform und für ca. 30 Minuten in den Ofen. Wenn ich eine Springform benutze, dann schiebe ich den auf etwas tieferer Stufe als mittlere Stufe in den Ofen (ihr kennt das bestimmt, dass der Kuchen oben schon dunkel ist und unten noch nicht fertig, das vermeide ich dadurch, dass ich den Kuchen auf etwas tieferer Schiene einschiebe.

Ist der Boden gebacken lasse ich ihn ein klein wenig abkühlen und stürtze ihn dann auf ein Kuchengitter und lege ein Küchentuch drum, bis er völlig abgekühlt ist.
Erst wenn er vollständig abgekühlt ist, eignet er sich zum durchschneiden.
Nach Abkühlung schneide ich den Boden zweimal durch, sodass ich drei Böden habe.


Vorab nehme ich mir von den Kirschen 12 Kirschen raus die etwa gleich groß sind und hebe sie für die Verzierung auf.
Für die Kirschfüllung nehme ich die beiden Flaschen Sauerkirschen und gieße erstmal den Kirschsaft ab, dabei ist wichtig, dass ich den ganzen Kirschsaft auffange. 600ml vom Kirschsaft nehme ich für die Kirschfü+llung , mit dem Rest streiche ich die Schoko-Böden mit einem Pinsel ein.

Von den 600ml Kirschsaft nehme ich mir ein paar (ca.6) Esslöffel ab und vermische damit die beiden Päckchen Puddingpulver, der Rest kommt mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einen Topf, ich gebe dann den aufgelösten Puddingpullver dazu, rühre es mit dem Schneebesen und lasse alles für ca eine Minute aufkochen. Ist daraus quasi ein Kirschpudding geworden, höre ich auf den Schneebesen zu benutzen und gebe die Kirschen dazu und hebe die mit einem Löffel unter (würde ich weiter den Schneebesen benutzen, würde ich die ganzen Kirschen zerstören).

Um zwei der Schokoböden nehme lege ich einen Tortenring (da ich nur einen Tortenring habe, lege ich um einen eine Springform, wobei das mit dem Tortenring besser funktioniert hat). Und während die Kirschfüllung noch warm ist gebe ich die eine Hälfte auf den einen und die andere hälfte auf den anderen Boden drauf und auch die Kirschen lasse ich erst vollständig abkühlen.

In der Zwischenzeit schlage ich die Sahne mit dem Zucker auf und erst wenn die Sahne anfängt etwas aufzuschäumen gebe ich nach und nach den Sahnesteif dazu. Da das so eine große Menge Sahne ist, empfehle ich erst drei Becher steif zu schlagen, dann die anderen drei. Die Sahne stelle ich dann in den Kühlschrank bis die Kirschen vollständig abgekühlt sind.

Dann nehme ich mir den Boden in dem Torten Ring, gebe ca 1/3 der Sahne drauf und lege den anderen Boden, wo die Kirschen drauf sind drauf und auch da kommt wieder ca. 1/3 der Sahne drauf. Zum Schluss nehme ich den dritten "nackten" Boden drauf und stelle die Torte für ca. eine 3/4 Stunde in den Kühlschrank.
Danach entferne ich den Tortenring, streiche die Torte auch von außen mit Sahne ein, verziere den Rand mit Raspelschokolade und spritze oben drauf mit einer großenn Sterntülle die Torte und lege da, die anfangs zur Seite gelegten Kirschen drauf (die Kirschen gut abtropfen, sonst läuft der Kirschsaft die Sahne runter). Wer mag kann in die Mitte noch Schokoröllchen legen. Wie ich die mache, stelle ich euch in einem anderen Blog die Tage vor ;)

Die Torte wird ziemlich hoch und ich ein echter Hingucker! Wenn ich die Torte machen sind immer alle total begeistert und wollen noch ein Stück ;)
Wie gesagt, es sind halt auch wirklich sehr viele Kirschen, falls ihr Kirschen nicht so sehr liebt, wie ich, dann halbiert einfach die Zutaten für die Kirschfüllung und belegt nur einen Boden mit Kirschen.
Viel Spass beim Nachmachen und guten Appetit! ;)

Samstag, 20. Februar 2016

Die Mandeln für das marokkanische Hähnchen

Ich weiß, ich weiß, die Mandeln zum Huhn haben ganz schön lange auf sich warten lassen aber mein jahrelanges Desinteresse an Technik rächt sich ganz fies an mir und so kam es und kommt noch, dass ich mit den Funktionen eines unspektakulären Videoschnittprogramms maßlos überfordert bin.
Ich will was und das Programm macht einfach etwas anderes... grrrr!
Nun ja,  ich würde zwar nicht wagen zu behaupten, dass das Programm und ich nun Freunde wären aber das Video ist geschnitten und das bedeutet doch schonmal was :)
So, nun zu den Mandeln, also ich nehme mir Mandeln, in diesem Fall einen ganze Packung (200g) uns koche sie ca. 10-15 Minuten, damit sich die Haut besser abziehen lässt. Ich habe die Mandeln auch schonmal mit heißem Wasser einfach übergossen (und einmal auch mit kaltem) aber die Mandeln müssen dann wesentlich länger einweichen, damit sich die Haut abziehen lässt, das kurze abkochen der Mandeln geht am schnellsten.
Nachdem ich nun die Mandeln "entkleidet" habe trockne ich sie mit Küchenpapier ab und lasse  sie noch etwas auf dem Küchenpapier trocknen.
Später röste ich sie auf schwacher Hitze in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl, ich habe das auch schonmal im Backofen gemacht, das klappt auch gut. Sowohl beim Rösten in der Pfanne, als auch im Backofen gelegentlich umrühren und mit einer Prise Salz bestreuen. Meine Mama benutzt auch ganz gerne noch etwas Safran, dass ist Geschmackssache ;)
Die Mandeln entnehme ich, nachdem sie gold-braun gebraten sind und lege sie auf etwas Küchenpapier damit das Fett abtropfen kann.
Erst wenn sie völlig abgekühlt sind, schmecken sie richtig gut und erst dann kann man sie auch luftdicht einpacken und aufbewahren.
Das wars auch schon, das hört sich nach wenig an aber die Piddelei beim Abziehen der Haut ist mühselig und das ist auch ein Grund warum die Mandeln so begehrt sind und meistens nur auf Hochzeiten oder Feierlichkeiten serviert werden.

Viel Geduld beim Nachmachen ;)

Sonntag, 17. Januar 2016

Marokkanisches Rezept: Marokkanisches Hähnchen mit Oliven

Hallo Zusammen!

Heute mal wieder etwas marokkanisch traditionelles für euch! Naja, eigentlich für meinen Besuch aber ich will Euch das Rezept nicht vorenthalten ;)
Ich erinnere mich gut daran, dass ich das erste Mal ganz alleine (ohne Mami) in der Küche stand und Hähnchen nach marokkanischer Art zubereiten wollte aber keine Idee hatte wo ich anfangen sollte.
Ich griff zum Telefon und rief den Spezialisten bezüglich der marokkanischen Küche an - meine Mama- und sie hat mich Schritt für Schritt angeleitet und am Ende kam tatsächlich ein schmackhaftes, marokkanisches Hähnchen raus und tatsächlich war das gar nicht schwierig.
Das ist mittlerweile fast zehn Jahre her und seither habe ich viele Male mit und ohne meine Mutter das Gericht zubereitet und es ist ein beliebter Klassiker, den die meisten, die schon mal bei Marokkanern eingeladen waren sicherlich schon kennen. Traditionell wird das auch oft auf Hochzeiten als zweiter oder dritter Gang gereicht und (zumindest von mir) immer wieder mit Freude erwartet.
Da nun nicht jeder eine marokkanische Mama in der Telefonliste hat, um nach dem Rezept zu fragen, will ich euch auf diese Weise Anleitung und Hilfestellung leisten- nett, nicht wahr? ;)
So, nun zum Rezept, ich zeige euch mal, wie ich das mache, meistens mariniere ich das Hähnchen ein paar Stunden vor dem Garen oder sogar am Nachmittag bzw. am Abend zuvor. Insbesondere wenn ich Besuch erwarte, empfinde ich es als angenehm, etwas vorbereitet zu haben und am "Besuchs""- Tag einfach darauf zurückgreifen zu können.
Nun aber wirklich zum Rezept:

Die Zutaten:
- Eine Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- Ein 1-2 cm großes Stück Ingwer
- 1/2 TL Pfeffer
- 1TL Ras el Hanut (Das ist eine Gewürzmischung, die es beim Marokkaner und oft auch bei anderen orientalischen Lebensmittelläden gibt)
- 1 gestr. TL Paprika edelsüß
- etwas Safran
- 1/4 TL Kreuzkümmel
- 3 EL Olivenöl
- Saft einer Zitrone (wer es nicht sauer mag, sollte mit einer halben anfangen)
- Etwas Koriander (gibt Koriander mal eine Chance! Wenn es gar nicht geht, dann etwas Petersilie)
- Eine Stange Staudensellerie
- 1 TL Zucker
- Eine Tomate (geschält und entweder gerieben oder kleingeschnitten) ersatzweise geht auch ein TL Tomatenmark
- Eine halbe (oder ganze Dose) grüne, entsteinte Oliven (bitte vom Türken oder Marokkaner, vom Discounter die schmecken überhaupt nicht vergleichbar), welche ich nehme zeige ich im Video
- Etwas Rosmarin (ca. drei Zweige)
- und natürlich ein Hähnchen ;)
- Salz solltet ihr auch haben, aber da solltet ihr vorsichtig sein, denn die Oliven sind sehr salzig und salzen somit die Soße nachher ordentlich mit

Zubereitung:
Das komplizierteste an diesem Rezept ist das auflisten der Zutaten- ganz ehrlich!
Das Hähnchen wasche ich gründlich und entferne unerwünschte Dinge, wie Federrückstände usw.
Falls ihr sehr empfindlich seid, was den natürlichen Hähnchengeruch angeht, so lässt sich dieser vermeiden, indem das Hähnchen einfach etwa 15 Minuten in Essig-Wasser badet, also einfach das Hähnchen in eine Schüssel voller Wasser geben und ein paar Schüsse Essig dazu geben, danach abwaschen und fertig. Falls das nicht reicht könnt ihr  das Gleiche nochmal mit Zitronenwasser machen, nur dass das Hähnchen diesmal nicht mehr abgewaschen werden muss.
Das Hähnchen wurde gesäubert, gewaschen und kann nun mit Küchenpapier trocken getupft (nimmt dann besser den Geschmack an, das Wasser würde die Marinade verdünnen) und ist bereit für die Marinade.
Für die Marinade wird einfach alles (bis auf die Oliven und den Rosmarin) entweder sehr klein geschnitten und vermischt oder in der Küchenmaschine gemixt- fertig.
Das Hähnchen damit einschmieren, von allen Seiten, Rosmarin zweige drauf legen und möglichst luftdicht im Kühlschrank verstauen (je besser ihr die Schüssel verschließt, desto weniger "duftet" euer Kühlschrank nach Knoblauch und Co.) .

Das Hähnchen am besten eine Stunde aber mindestens eine halbe Stunde vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen, samt Marinade in einen Topf geben und auf mittel-hoher Hitze von allen Seiten anbraten, und dann mit Wasser (ihr könnt auch Gemüsebrühe nehmen, heute habe ich einen halben Liter Gemüsebrühe und einen viertel Liter Wasser verwendet) löschen, so dass es knapp bedeckt ist, Hitze etwas runterdrehen und das Hähnchen etwa zwansig (-dreißig) Minuten kochem lassen, zwischendurch einmal umdrehen (da es nicht vollständig bedeckt ist) und abschmecken.
Den Ofen vorheitzen (die Höhe der Temperatur  hängt vom Ofen ab) auf 200-220°C vorheitzen.
Das Geflügel auf dem Topf nehmen und entweder auf eine Auflaufform geben oder ein Grill-Gitter geben (wer mag, kann es nun zusätzlich mit Brathähnchengewürz würzen, ich habe ein Rezept für selbstgemachtes Brathähnchengewürz, bei Interesse hinterlasst doch bitte einen Kommentar :) ).
In den Ofen schieben bis die eine Seite schön gold-braun gebacken ist, wenden und die andere Seite gold-braun backen lassen.
Die Soße lasse ich in der Zwischenzeit noch für etwa 15-20 Minute auf mittel bis leichter Hitze köcheln , entnehme die Rosmarinzweige und gebe, die abgetropften, gewaschenen Oliven dazu, die dürfen auch nochmal kurz mitköcheln  mmmmmmh ich liebe diese kleinen grünen Geschmacksbombem :)
So, das war es , fertig, bei Hochzeiten, werden auch noch blanchierte, gebrannte Mandeln dazu gereicht (dazu kommt bald ein Rezept, so Gott will) aber zu Hause machen wir gerne homemade-Pommes-Frittes dazu est voila!
Ich hoffe ihr habt Appetit und Lust bekommen, das Rezept mal auszuprobieren und falls ja, dann würde ich mich sehr über eure Rückmeldung freuen, wie hat es euch geschmeckt???

Guten Appetit !




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Freitag, 25. Dezember 2015

Couscous-Salat, einfach, schnell und natürlich lecker - ein Ruck-Zuck-Rezept



Hallo Zusammen!
Ihr teiltet mir eure Wünsche mit und es liegt mir fern diese zu ignorieren: Ihr wolltet gesünder, ihr kriegt gesünder (zumindest ab und zu) ! Ihr wolltet mal schnelle Rezepte, die ohne viel Aufwand aufzubringen hergerichtet werden können: bitteschön!
Ich teile mit euch mein Rezept für diesen Couscous-Salat! So sehr ich es manchmal auch genieße in der Küche meinen ganzen freien Tag zu verbringen, die Zeit und auch die Lust fehlt mir im Alltag. Da sind so Ruck-Zuck-Rezepte schon eine feine Idee, daher habe ich mich entschieden gelegentlich schnelle und einfache Rezepte herauszukramen und eine Ruck-Zuck-Reihe ins Leben zu rufen.
Heute nun der erste Teil dieser Reihe, der frische Couscous-Salat, in den unbedingt Petersilie gehört, ich aber HEUTE keine Petersilie da habe... ärgerlich... aber ich versuche nun das dritte Mal dieses Video zu machen und jetzt mache ich es also ohne Petersilie, aber wenn ihr Petersilie daheim habt, bitte nicht nachmachen, sondern immer rein mit der Petersilie :)
So, nun zum Rezept!

Zutaten:
- 150g Instant-Couscous
-150ml kochendes Wasser
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Tomatenmark
- 2 TL getrocknete Minze
- 1/2 TL Pfeffer
- 1/2 - 3/4 TL Salz (je nach Geschmack)
- Saft einer Zitronen
- ca. ein halbes Bund Frühlingszwiebeln
- ca. 150g (Dattel-/ oder Cocktail-) Tomaten
- ca. 1/2 Gurke
- ca. 1/2 Bund Petersilie (die Blätter davon , die Stängel sind mir zu bitter beim rohen Verzehr)

So, ich fange an, den Couscous mit dem kochenden Wasser zu begießen und decke diesesn dann mit einem Deckel ab. Ist der Couscous aufgequollen lockere ich den nochmal auf, in dem ich mit dem Esslöffel alles vermische. Dann kommt das Olivenöl dazu, nochmal vermischen. Tomatenmark und Gewürze rein, nochmal vermischen.
Den Couscous lasse ich jetzt vollständig abkühlen und schnibbel in der Zeit schonmal die Frühlingszwiebeln, die Petersilie, die Tomaten und die Gurke klein. Ist der Couscous abgekühlt, kommen die frischen Zutaten dazu. Nochmal umrühren, Zitronensaft drauf und FERTIG :)
Guten Appetit!

Freitag, 18. Dezember 2015

Börek - Teigtaschen mit Spinat und Fetakäse

Hallo Zusammen!
Ein türkisches Rezept für euch! Es handelt sich um das altbekannte, super-leckere Rezept der Teigtaschen, die es in vielen orientalischen Ländern zur Beköstigung gibt.
Nicht zuletzt aus der Türkei, die beliebten, gern verspeißten Börek :)
Das Rezept ist super lecker, gelingsicher und jeder der es gekostet hat, will mehr, mich innbegriffen :)
So, lange Worte, kurzer Sinn: Viel Spass beim Nachmachen und guten Appetit!

Hier gehts zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=1osoBGL-5ao


Zutaten für den Teig:
1Tasse lauwarme Milch
1 Tasse Öl
1/2 frische Hefe
500g Mehl
1TL Salz
1/2 TL Zucker
2 Eiweiß

Für die Füllung:
1/2 Packung Tiefkühl-Spinat
2 Packungen Hirtenkäse
1/2 Bund Frühlingszwiebeln

etwas Sesam zum bestreuen
Eigelb und etwas Milch zum bestreichen

Zubereitung desTeiges:
Die zerbröselte Hefe mit der lauwarmen Milch und den übrigen flüssigen Zutaten (Eiweiß, Öl) vermischen,, sodass sich die Hefe auflösen kann.
Das Mehl, Salz und Zucker dazu geben und verkneten (ggf. auch in der Küchenmaschine mit einem Knethaken).
Den verkneteten Teig zugedeckt für eine halbe Stunde oder länger stehen lassen, bis er schon aufgegangen ist.

Für die Füllung:
Alle Zutaten zusammenmischen und je nach Geschmack noch etwas Chillipulver hinzufügen (wer es scharf mag).

Ist der Teig aufgegangen, formt man viele kleine Teigkugeln, die man anschließend wie eine Pizza platt drückt und dann etwas Füllung in die Mitte gibt.
Die Ränder zusammenpacken in die Mitte, zusammen drücken und umdrehen.
(Die Tage kommt ein Youtube-Video von mir zu diesen Böreks online)
Mit Eigelb, welches mit Milch verdünnt wurde bestreichen, Sesam drüberstreuen und bei 180 Grad in den Ofen schieben, bis sie eine schöne gold-braune Farbe haben.

Man kann sie auch wunderbar einfrieren, sobald sie abgekühlt sind und zu gegebenem Zeitpunkt einfach rausholen und in tiefgekühlten Zustand nochmal bei 180 Grad aufbacken und genießen.

Ich wünsche guten Appetit!

 

Sonntag, 13. Dezember 2015

Torte im Glas Bratapfel-Spekulatius

So ich melde mich nochmal mit einem süssen, mächtigen aber perfekten Dessert für die kalten und kurzen Wintertage.
Ich bin ein riesiger Fan von Torten im Glas, die kann man wunderbar vorbereiten und sehen besonders schick aus beim servieren. Vor allem kann man die gleiche Torte im Glas einfach jedes mal anders aussehen lassen, in dem man ein anderes Glas verwendet :)
Also gut nun zum Rezept:
Zutaten:
- Ca. 80g Spekulatius (ich nehme gerne auch etwas weniger)
- 1 Becher Schlagsahne
- 250g Mascarpone
- 3 Äpfel (geschält und gewürfelt)
- 1 EL Butter
- 120g Mandelstifte
- etwas Zimt (ich mag Zimt und nehme daher einen halben Teelöffel)
- 3 Pck Vanillezucker für die Äpfel
- 2 Pk Vanillezucker für die Creme
- bei den Mandeln nehme ich 1 EL Zucker, wem das zu süss ist, kann den Zucker weglassen und die Mandelstifte einfach etwas in der
Pfanne rösten
- 1 Pck Sahnesteif

Wirklich viel gibt es da nicht zu zu sagen, die Kekse zerkrümmel ich in einem Gefrierbeutel.
Die Sahne wird steifgeschlagen mit Hinzugabe der zwei Päckchen Vanillezucker, dem Päckchen Sahnesteif und anschließend wird die Mascarpone unter die steife Sahne untergehoben.
In den Spritzbeutel mit großer Öffnung in den Kühlschrank.
Die Äpfel kommen in die  Pfanne oder einen beschichteten Topf und werden mit dem Zimt und drei Päckchen Vanillezucker geköchelt nach fertigem garen, lege ich die "Bratäpfelstückchen" zur Seite.
In der selben Pfanne schmelze ich die Butter und gebe da einen Esslöffel Zucker und die Mandelstifte dazu, der Zucker kann auch weggelassen werden. Wichtig dabei ist, dass die Hitze der Herdplatte dabei relativ gering ist weil die Mandelstifte andernfalls recht schnell zu dunkel werden und einen bitteren Geschmack bekommen.
Nach abkühlen der Mandeln wird nur noch geschichtet: Creme- Krümel, Äpfel, Mandeln und nochmal von vorne .
Abschließend mit etwas Zimt und Mandelstiften garnieren und guten Appetit! :)

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Torte backen ohne Backform :) und das auch noch superlecker!

Hallo Zusammen!
Das war die erste Torte, die ich je gebacken habe und ja damals war sie noch ein bischen schiefer aber genauso lecker und ich war sowas von stolz als ich sie presentierte. Da hatte ich ehrlich gesagt auch noch gar keine Backform und deswegen gab es die ein paar mal hinterhereinander.
Irgendwann mal gab es dann auch Backformen aber für mich ist diese Torte mein All-Time-Favorite!
Es müssen nicht immer die exkuisivsten Zutaten und die teuersten Backutensilien für ein wirklich leckeres Träumchen aufgebracht werden- manchmal reichen einfache Dinge und einen Moment der Ruhe um das fertige Kunstwerk zu bewundern und zu genießen.
Ich finde man kann nicht oft genug eine Torte backen und die Torte als Vorwand nutzen um Familie und Freunde einzuladen. Da kommt man gleich in doppelten Genuss, in den Genuss der leckeren Torte und die Gesellschaft der Liebsten. Zudem bereitet man jenen auch noch eine Freude.
Na, ich wusste es doch! Das Backen ist so viel mehr als nur Backen :) Zumindest kann es das sein.

So nun zum Rezept:

Zutaten für den Teig:
-6 Eier
- 250g Zucker
- eine Prise Salz
- 2 Pck. Vanillezucker
- 1 Pck Backpulver
- 450g Mehl

Zutaten für die Creme:
- 3 Becher Sahne
- 3 Becher Schmand
- 185g Zucker
- 2 Pck Sahnesteif

Etwas Kakao zum drüberstreuen und gegebenenfalls Früchte zum Garnieren, ich nehme heute Granatapfelkerne, da die gerade in Saison sind, ich die Farbe wunderschön finde und allem voran gehören Granatäpfel zu meinen Lieblingsfrüchten.

SO zunächst einmal fange ich mit dem Teig an und rühre dazu die Eier, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz mit dem Handrührgerät (Schneebesen) - nicht all zu lange (nicht so lange wie im Video ich empfand es als unvorteilhaft, dass da so viel Luft im Teig drin war, dadurch ließ sich die Masse nicht optimal auf dem Backblech verstreichen).
Anschließend gebe ich einfach das Mehl und das Backpulver durch ein feines Sieb und mixe das gut.
Das war es eigentlich.
Jetzt streiche ich die jeweiligen Schichten auf das Backpapier (wie im Video zu sehen, zeichne ich mir einen Kreis mithilfe eines Telles als Vorlage vor).
Die Schichten können ruhig dünn sein, das sieht auf dem Backpapier zwar so dünn aus aber keine Panik, das Backpulver kümmert sich schon darum dass sie gut steigen.
Bei 180° C werden die Böden nacheinander gebacken und da muss ich immer ganz arg ein Auge drauf halten, weil je dünner ich die Teigschicht auftrage, desto schneller ist der Boden natürlich durchgebacken :)


So nun zur Creme: da gibt es eigentlich nicht viel zu zusagen, Sahne Steif schlagen, Zucker und Sahnesteif dazu geben, Schmand unterheben und fertig.
Die Böden lasse ich abkühlen und nach vollständiger Abkühlung fange ich an die Torte zu schichten: Boden/Creme/Boden/Creme usw. Heute habe ich sechs Schichten, aber ich hatte auch schonmal nur drei/vier und eine gute Freundin von mir sogar neun Schichten.
Abschließend noch mit Backkakao bepulvern (natürlich mit Hilfe eines feinen Siebes) und mit Früchten Garnieren.
Guten Appetit! :)